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Australien

Darwin - Kakadu Nationalpark - Katherine - Darwin - Alice Springs - Hermannsburg - Palm Valley - MacDonnell Ranges - Ayers Rock - 

20 Tage / 16 Übernachtungen

 

01.Tag Deutschland - Singapur

Flug von Deutschland nach Singapur.

 

02.Tag Singapur - Darwin

Ankunft in Singapur. Nach einem (je nach Flugverbindung/-gesellschaft langen oder kurzen) Aufenthalt erfolgt der Weiterflug nach Darwin.

03.Tag Darwin

Ankunft in Darwin

Frühstück eingenommen und Zeit genutzt, sich frisch machen zu können. Darwin, die Hauptstadt des Northern Territory, liegt sehr isoliert von allen anderen australischen Städten am nördlichen Rande Australiens. Selbst Alice Springs ist 1.700 km und Adelaide 3.200 Straßenkilometer entfernt. Darwins Attraktivität liegt nicht zuletzt in der Mischung aus Weltoffenheit und der reichen Kultur der Aborigines. Insgesamt ist Darwin eine moderne Stadt, in der Menschen aus vielen verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen friedlich zusammenleben. Man merkt beispielweise sehr stark den asiatischem Einfluss, so leben die meisten Chinesen bereits in der dritten und vierten Generation hier. Die Innenstadt mit Geschäften, Hotel und Pubs befindet sich auf einer kleinen Halbinsel. In Darwin herrscht tropisches Savannenklima wie etwa in Acapulco, Mumbai, Honolulu, Rio de Janeiro oder Bangkok. Die Hauptstadt von Australiens Norhern Territory ist eine der am schnellsten wachsenden Städte im Land.  Die Hauptwirtschaftzweige Darwins sind der Tourismus und Bergbau. Während Salzwasserkrokodile in den Gewässern um Darin zu finden sind, ist es ebenfalls nicht selten, dass sich ein Exemplar in den Hafen Darwins oder an die Stadtstrände verirrt.

Der Tag wird mit einer Stadtbesichtigung begangen und dient ansonsten der Erholung.

 

04.Tag Kakadu Nationalpark

Fahrt zur Besichtigung des Kakadu Nationalparks

Entgegen  der weitverbreiteten Annahme, der Park hätte seinen Namen den Vögeln der Ordnung der Papageien zu verdanken, entstand dieser tatsächlich durch die falsche Aussprache des Wortes ‘Gagudju’, welches der Name der im nördlichen Teil des Parks gesprochenen Sprache der Aborigines ist, die dieses Gebiet seit mindestens 50.000 Jahren bewohnen. Der Kakadu Nationalpark ist einer der bedeutendsten und gleichzeitig, mit 20.000 km, einer der größten Nationalparks in Australien. Er besticht durch eine einzigartige Landschaft mit rauhen Steilwänden, spektakulären Schluchten, tausenden Wasserfällen und riesigen Feuchtgebieten. Kakadu befindet sich in den Tropen, weshalb viele der etwa 60 verschiedenen Säugetierarten, die zumeist in den Wäldern und Ebenen des Parks zu finden sind, nachtaktiv sind. Die Flora des Kakadu-Nationalparks gehört zu der reichhaltigsten in den Northern Territories mit mehr als 1.700 Pflanzenarten. Man nennt ihn auch die „Schatzkammer der Aborigines“, denn der Park besitzt einige bedeutende Kulturstätten. Insgesamt zählt man mehr als 5000 Kunststätten, die über tausende von Jahren entstanden sind und eine Besiedlung seit 20.000, wahrscheinlich aber sogar 50.000 Jahren, belegen.

Das Window of the Wetlands, das “Fenster des Feuchtgebietes”, lädt zu einem lehrreichen Zwischenstopp ein. Hier können Sie Interessantes über die Tier- und Pflanzenwelt, die Wechsel der Jahres- und Regenzeiten und die regionale Geschichte der Aborigines und europäischen Einwanderer sehen und erfahren.

Bestaunen Sie aboriginal Felsenmalerei am Ubirr Rock und lernen Sie mehr über die Kultur und Lebensweise der australischen Ureinwohner. Ein kurzer Aufstieg auf den Felsen belohnt Sie mit einer spektakulären Rundumsicht. Ubirr hat eine Anzahl von Felsüberhängen, die Schutz und kühle Aufenthaltsorte liefern. Die glatten Felsflächen waren eine ideale Oberfläche um wichtige Ereignisse, Tiere und spirituelle Figuren zu malen. Die Malereien sind sowohl ein Dokument der Eingeborenenkultur als auch eine geistliche und erzieherische Grundlage für die Aborigines von heute. Genießen Sie den Ausblick über Arnhemland. Das Siedlungsgebiet der Aborigines ist größer als Portugal und trägt den Namen der niederländischen Stadt Arnheim (Arnhem) nach einem Schiff, auf dem 1623 der niederländische Seefahrer Willem Joosten van Colster die Gegend „entdeckte“.

 

05.Tag Katherine

Weiterfahrt nach Katherine

Bei einer Bootsfahrt auf der Yellow Water Lagoon, ein Nebenfluss des South Alligator River, gleiten Sie durch die Natur des Kakadu Nationalparks. Der Name “Gelbes Wasser” ist auf die gelben Algenblüten zurückzuführen, die unter der Wasseroberfläche blühen. Gerade bei einer Bootstour haben Sie die Möglichkeit in diese einzigartige Natur einzutauchen. Nicht weniger als ein Drittel aller Vogelarten Australiens sind in diesem Gebiet heimisch und Sie können deren exotischem Gesang lauschen während Krokodile nicht selten ganz nahe ans Boot herankommen. Besonders zu empfehlen sind Touren bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

Der Nourlangie Rock ist einer der bekanntesten Felsenmalereistätten der Welt. Zu sehen sind beeindruckende Darstellungen der Tier- und Pflanzenwelt der Region sowie die den Aborigines eigenen “Traumzeit”- Geschichten. Die Zeitspanne ihrer Entstehung ist nicht weniger beeindruckend. Während einige Darstellungen 20 000 Jahre alt sind, entstanden andere vor gerade mal 40 Jahren. Beim Besuch des Nawurlandja, wie der Nourlangie Rock ursprünglich in der Sprache der Aborigines genannt wird, können Sie einen Blick auf die Felsenmalerei des Namondjok werfen. Namondjok, die berühmteste Darstellung des Nourlangie Rocks, ist für viele Aboriginal Gruppen der Schöpfer und Stammvater, der nachts als dunkler Fleck in der Milchstrasse erscheint.

Katherine, die Stadt am Stuart Highway, ist vor allem ein wichtiges Wegkreuz im Outback. In der Nähe des Nitmiluk-Nationalpark (früher Katherine-Gorge-Nationalpark), ein 1989 gegründeter, 2.921 km² großer Nationalpark , der im Norden an den Kakadu-Nationalpark angrenzt, ist Katherine ein guter Ausgangspunkt die umliegenden Attraktionen zu entdecken.

 

06.Tag Darwin

Rückkehr nach Darwin

Neben dem Kakadu-Nationalpark und dem Uluru (früher „Ayers Rock“) gehört der 32 km nordöstlich von Katherine gelegene Nitmiluk-Nationalpark zu den populärsten Ausflugszielen im Northern Territory. Er bietet auf einer Fläche von 180.400 Hektar 13 aufeinanderfolgende Schluchten, die insgesamt 12 km lang sind. Die bis zu 70 m hohen Felswände können hautnah und im Rahmen einer Bootstour erlebt werden.

Heute erkunden Sie bei einer  Bootsfahrt das gewaltige Schluchtensystem der Katherine Gorge im Nitmiluk Nationalpark. Sie fahren an 100 Meter hohen spektakulären Steilwänden vorbei und erleben die einmalige Natur hautnah.

 

07.Tag Alice Springs

Weiterflug  nach Alice Springs

Alice Springs wird von den Einheimischen auch liebevoll „The Alice“ genannt. Da es fast im geographischen Zentrum des Kontinents liegt, wird es auch als das ‚rote Herz‘ Australiens bezeichnet und befindet sich etwa 1.500 Kilometer von allen anderen großen Städten entfernt. In der Tat bestimmen die Rottöne die Landschaft rings um Alice Springs. Alice Springs hat ein wüstenähnliches Klima, im Sommer ist es tagsüber brütend heiß ( bis zu 45 Grad C), während die Temperaturen nachts auf nur wenige Grad abkühlen; im Winter sind die Temperaturen tagsüber angenehm warm, nachts fällt die Temperatur nicht selten unter O Grad.

Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt mit Besuch der Royal Flying-Doctor-Station, die für die ärztliche Versorgung im Outback zuständig ist sowie der School of Air, einer Schule, die den Unterricht für die umliegenden Farmen über eine Radiostation ausstrahlt. Weiterhin Besichtigung der alten Telegraphenstation, wo die Geschichte durch alte Ausstellungstücke dokumentiert wird. Im Januar 1872 wurde die erste telegrafische Meldung von Alice Springs nach Adelaide versandt. Wie das in etwa aussah, lässt sich in der historisch ausgestatteten Amtsstube nachvollziehen. Anschließend Fahrt auf den Anzac Hügel, von wo aus Sie die Aussicht auf die weite, rote Wüstenlandschaft genießen können.

 

08.Tag Hermannsburg - Palm Valley - Finke Gorge National Park

Hermannsburg ist eine Aborigines-Gemeinde westlich von Alice Springs. Hermannsburg war die erste Aborigines-Missionsstation im Northern Territory und wurde von einer lutherischen Kirche im Jahr 1877 gegründet. Große Abgeschiedenheit und hohe Transportkosten zwangen die Missionare, fast vollständig auf lokal erhältliche Baumaterialien zurückzugreifen. Die ältesten erhaltenen Gebäude stammen aus zwei Abschnitten: aus den 1880ern als hier die ersten dauerhaften Strukturen aufgebaut wurden und aus der Zeit um die vorige Jahrhundertwende als die Mission nach ihrer zeitweiligen Stilllegung ihren Wiederaufbau und ihre Konsolidierung erlebte. Zu den erhaltenen Häusern zählen die alte Kirche aus dem Jahr 1880, eine Schmiede und ein Totenhaus, das in den 1930er Jahren eingerichtet wurde, als Epidemien von eingeschleppten Krankheiten und Skorbut zeitweilig Hermannsburg überzogen. Entsprechend den traditionellen Familienverbänden ist das 390.000 ha große Areal der Mission heute in fünf separate Gebiete unterteilt. Diese Gebiete befinden sich nun im Besitz der Uruna, Roulpmaulpma, Ltalantuma und der Ntaria.

Palm Valley ist ein Tal in den MacDonnell Ranges westlich von Alice Springs.  In dem Tal befindet sich die letzte Population der Marienpalme. Die aus einer feuchteren Klimaperiode stammende Palmenart hat vermutlich seit etwa 20.000 Jahren nur hier am Ufer des Palm Creek überdauert. Das zum Überleben wichtige Wasser stammt von Bergkämmen aus porösem Sandstein, die sich durch seit Jahrmillionen andauernde Erosion zu einem gewaltigen Wasserspeicher entwickelt haben. Die Fahrt ins Palm Valley ist nur mit Spezialfahrzeugen möglich und deshalb fakultativ ausgewiesen

 

09.Tag MacDonnell Ranges

Tagesausflug: Die spektakulären Gebirgsketten der MacDonnell Ranges verlaufen westlich und östlich von Alice Springs und sind nach Sir Richard MacDonnell, dem damaligen Gouverneur von South Australia benannt.  Die MacDonnell Ranges sind eine 644 km lange Gebirgskette, bestehend aus parallel laufenden Bergkämmen aus rotem Sandstein. Die höchsten Erhebungen sind  Mount Liebig mit 1.524 m und Mount Zeil mit 1.510 m. An zahlreichen Stellen sind die Gebirgszüge von tiefen, doch teilweise nur wenige Meter breiten Einschnitten durchbrochen, zu deren berühmtesten Simpsons Gap, Standley Chasm, Serpentine Gorge und Glen Helen Gorge zählen. Ein Zwischenstopp ist stets lohnenswert, um die Landschaft und die beeindruckenden ‘River Red Gums’ ( Bäume) zu betrachten.

 

10.Tag Ayers Rock

Sie verlassen heute Alice Springs, die “Hauptstadt des “Roten Zentrums” und fahren mit dem Bus zum Ayers Rock. Genießen Sie die Weite und wilde Schönheit des australischen Outbacks, wenn Sie über endlose Strassen durch das rote Herz des Kontinents rollen.

Die Olgas sind eine Gruppe von 36 Inselbergen. Gemeinsam mit dem 30 km entfernten Uluru (Ayers Rock) bilden sie den Uluru – Kata Tjuta Nationalpark.  Den Namen “Olgas” haben die Felsen dem europäischen Entdecker Ernest Giles zu verdanken, der sie nach der Königin Olga von Württemberg benannte. Die Olgas wurden 1995 wieder offiziell in Kata Tjuta umbenannt, was in der Anangu-Sprache viele Köpfe bedeutet und den Anangu heilig ist. Ihnen wird Schöpferkraft aus der Traumzeit zugesprochen und sie werden von den Anangu-Männern für Rituale gebraucht.

Ayers Rock ist ein großer Inselberg aus Sandstein in der zentralaustralischen Wüste im Northern Territory und doch ist er sehr viel mehr. Für die Anangu, die lokal ansässigen Aborigines, ist der „Uluru“ ein Heiligtum und der „Sitz der Ahnen“ und neben dem Opernhaus von Sydney ist der Felsen das eigentliche Wahrzeichen Australiens.  Wind und Wetter schliffen seine Form rund und man sieht deutlich die Spuren von Erosion in Form von tiefen Rillen und eigenartigen Mustern an der Felsoberfläche. 1985 und nach einer Gesetzesänderung wurde das gesamte Gebiet an die lokalen Aborigines  zurückgegeben und gilt wieder der traditionelle Name “Uluru”, nun auch offiziell.

Ayers Rock oder Uluru, der größte Monolit der Welt, eine heilige Stätte der australischen Ureinwohner, Australiens weltweit bekannte natürliche Sehenswürdigkeit, dessen  Oberfläche durch den wechselnden Licht-Einfall auf die Eisenoxydverbindungen in den verschiedensten Rottönen leuchtet:  Keine Information kann Sie auf dieses Erlebnis vorbereiten. Der Sonnenuntergang, dem Sie heute beiwohnen werden, ist stets ein individuelles und ohne Frage intensives Erlebnis!

 

11.Tag Cairns

Weiterflug nach Cairns

Heute heißt es früh aufstehen, um den heiligen Berg der Aborigines zu bewundern - diesmal bei Sonnenaufgang! Genießen Sie das grandiose Farbenspiel am Ayers Rock. Ein Besucher war so fasziniert von dem Wechsel der Farben des Felsens, daß er diesen auf dem Sattel seines Fahrrads immer und immer wieder umrundete und anschliessend bezeugte, bei jeder Umrundung sei der Uluru in einem anderen Farbton erstrahlt.

Cairns – das ist die ‘ungekrönte’ Freizeitstadt Australiens. Ehemals als Umschlagsort für die Goldfelder im Hinterland bedeutend, ist das natürliche Hafenbecken heute in erster Linie für Ausflugsschiffe, Luxusjachten und die Boote der Sportfischer bestimmt. Die Hafenpromenade ist zum Treffpunkt der Besucher geworden und man wird an das bunte Treiben südeuropäischer Ferienorte erinnert. Das einzige, was Cairns vermissen ließ, war ein ausgedehnter Strand in Stadtnähe. Aus diesem Grund hat man in 2003 ein Strandbad zwischen Pier Market Place und Esplanade eingerichtet und neben einem künstlich aufgeschütteten Strand auch eine Liegewiese angelegt. Würde man von Cairns nach Sydney mit dem Auto fahren wollen, müßte man stattliche 2,420 km zurücklegen. Cairns ist nach Sydney, Melbourne und Brisbane in den Augen vieler ausländischer Besucher die beliebteste australische Stadt. Sie dient als Zwischenstop während jeder großen Australienreise aufgrund des warmen tropischen Klimas, des angrenzenden tropischen Regenwalds und der Nähe zu vielen bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Great Barrier Riff , dem Cape Tribulation und dem Daintree Nationalpark

 

12.Tag Great Barrier Riff 

Dieser Tagesausflug bringt Sie zum Great Barrier Riff, südlich von Cairns, das im Jahre 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Es ist inzwischen auf eine Länge von gut 2.300 Kilometern angewachsen doch es ist kein geschlossenes Riffsystem, sondern setzt sich aus einer Vielzahl verschiedener Typen von Einzelriffen zusammen, deren Ursprung mehrere Millionen Jahre zurück liegt. Sie haben heute die Möglichkeit die Farbenpracht der Korallen und Fische durch Schnorcheln, Tauchen oder per Glasbodenboot zu entdecken (Tauchen gegen Gebühr). Freuen Sie sich auf ein leckeres Mittagessen.

 

13.Tag Tjapukai

Heute besuchen  Sie den Kulturpark Tjapukai. Tjapukai kann als “Regenwald” übersetzt werden und lädt ein, den Ureinwohnern des Nordens Queenslands auf  ihrem Stammesgebiet zu begegnen, teilzuhaben an ihren Bräuchen und sich von ihrem Wissen über ihr natürliches Umfeld beeindrucken zu lassen. Die Djabugay lebten für Jahrtausende in den Bergen und  Schluchten, auf dem Land, in den Wäldern und den Feuchtgebieten der Region. Im späten 19. Jahrhundert erforschten und rodeten europäische Siedler diese Region. Das vollzog sich tragisch und die Eingrenzung des Lebensraums der Stämme durch Rodung für Farmland und Kaffeeplantagen sowie die Einschränkungen bei Jagd und Fischfang hinterließ schmerzhafte Wunden, die beis heute nicht ausgeheilt sind. So verringerte sich die Größe der Stämme. Die Situation hat sich jedoch gerade seit dem Jahr 2004, als das Land im Rahmen des Native Title an die Djabugay zurückfiel, drastisch geändert und ihre Kultur hat nicht nur überlebt, sondern wächst und gedeiht. Der Park hält diese Kultur nicht nur lebendig, sondern gibt Besuchern die Möglichkeit, einen Einblick zu erhalten, der Didgeridoo Musik zu lauschen, der Bereitung von Bush Food beizuwohnen und Lehrreiches über die Naturmedizin zu erfahren

Die Fahrt mit der Skyrail, einer 7,5 km langen Seilbahn, ist ein unvergessliches Erlebnis.

Sie schweben nur wenige Meter über den Baumwipfeln des tropischen Regenwaldes des Barron Gorge National Park auf der Strecke von Caravonica, einem Vorort Cairns, nach Kuranda, dem charmanten Regenwaldstädtchen. Zwei Zwischenstationen laden zum Aussteigen ein und ausgebaute Wege ermöglichen einen lehrreichen, beschilderten Spaziergang im Regenwald.  Ohne Frage einen Besuch wert ist die Skyrail Barron Falls Station, gegenüber der Barron Wasserfälle, mit einem Regenwald Informationszentrum, das zusammen mit der Australischen Nationalen Wissenschaftsorganisation entwickelt wurde.  Seit Eröffnung der Bahn im Jahr 1995, nach acht Jahren Planung und Bau, hat sich die Kabinenbahn zu einer der wichtigsten Attraktionen im Norden Queenslands entwickelt.

25 km außerhalb von Cairns erreichen Sie über die Kuranda Range Road das kleine Städtchen Kuranda und seine 650 Einwohner inmitten des Regenwaldes. In den späten 60er Jahren wurde Kuranda gerade von denen aufgesucht, die auf der Suche nach einem alternativen Lebensstil waren. Noch heute spürt man eine gewisse Entspanntheit und Gelassenheit, eine große Zahl von Restaurants, Bars und Cafés sind bestens für ihren Besuch gerüstet. Des Weiteren können Sie Ihre Zeit in einer der Galerien vertreiben oder über einen der Märkte schlendern oder die Schmetterlingsfarm besuchen.

Die Geschichte der Scenic Rail lässt sich bis in das Jahr 1882 zurückverfolgen. Minenarbeiter in Herberton standen am Rande des Hungertodes, da Überschwemmungen die Versorgung mit Lebensmitteln unmöglich machten. Herberton war einst die reichste Minenstadt Australiens, wo 1875 die ersten europäischen  Forschungsreisenden Gold zu finden hofften und statt dessen auf große Zinnvorräte im Herbert River stießen.  Als die Notwenigkeit einer Verbindung mit der Zivilisation erkannt wurde, beauftragte man Christie Palmerston, einen Buschmann, einen geeigneten Ausgangspunkt für eine Eisenbahn zu finden. Die natürlichen Gegebenheiten, wie die dichte Vegetation und die steilen Klippen und Anstiege erschwerten dieses abenteuerliche Vorhaben. Im Jahr 1891 schlängelte sich die Bahn schließlich durch 15 Tunnel, 93 Kurven und über dutzende von Brücken, entlang 75 km Schienensträngen: Ein Beispiel menschlichen Einfallsreichtums und Entschlossenheit. Heute ist die Kuranda Scenic Railway weltbekannt und ein Muss bei einem Besuch des tropischen Nordens Queenslands.

 

14.Tag Sydney

Weiterflug nach Sydney

Sydney empfängt Besucher mit unzähligen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten und das Opernhaus, die Harbour Bridge und Bondi Beach sind wohl jedem bekannt. Diese Olympia- und bunte Weltstadt ist, nach Meinung der Einwohner Sydneys, die schönste der Welt und fasziniert vor allem durch die fantastische Lage am Wasser, den wunderschönen riesigen Naturhafen, die zahlreichen Sandstrände und das angenehm milde Klima. Eine multikulturelle Bevölkerung und all die Angebote einer modernen Großstadt mit einer großen Auswahl an Geschäften, Museen, Gallerien, Restaurants, Cafés, einem aktiven Nachtleben und Theatern bieten den Besuchern von Sydney allerlei Abwechslung. 

Je nach konkretem Flug muss das Programm angepasst werden. Wir halten diesen Tag als Transfertag frei, können aber jederzeit auch die erste Stadtrundfahrt hier platzieren.

 

15.Tag Sydney

Auf einer Stadtrundfahrt durch Sydney zeigen wir Ihnen die Höhepunkte dieser Metropole, wie zum Beispiel das berühmte Opernhaus (ohne Führung), die Harbour Bridge, die Royal Botanic Gardens, Darling Harbour, das historische Viertel ‘The Rocks’, Kings Cross, Double Bay, Rose Bay, The Gap, Vaucluse House, Paddington und Chinatown. An den südlichen Stränden von Sydney haben Sie schließlich Gelegenheit, den Surfern beim Wellenreiten zuzuschauen.

 

16.Tag Sydney (- Blue Mountains)

Freizeit oder Tagesausflug in die Blauen Berge.

Seit über einem Jahrhundert locken die Blue Mountains mit kühlerem Klima, wunderbaren Landschaften, drei Nationalparks und einer ganz besonderen Atmosphäre Sydneys Einwohner sowie Besucher der Metropole an.  Der schiefergraue Dunst, der über den Bergen hängt und ihnen ihren Namen eingebracht hat, kommt von einem Ölnebel, der von den Eukalyptusbäumen abgesondert wird - eine natürliche Aromatherapie. Das Vorgebirge erstreckt sich von Sydney aus 65 km in Richtung Inland und steigt bis zu einem 1100 m hohen Sandsteinplateau an, welches durchzogen ist von Tälern, die sich über tausende von Jahren in den Stein gefressen haben. Es bietet sich Ihnen ein atemberaubendes Bergpanorama tiefer Schluchten und Klippen, Canyonartigen Landschaften und Wasserfällen. Der Ort Katoomba ist das Zentrum der Region.

Australiens Pflanzen und Tiere haben jeher einen jeden Besucher des Roten Kontinents fasziniert- heute lernen Sie diese bei dem Besuch des Featherdale Wildlife Parks in ihrem natürlichen Umfeld kennen.  Ob Kangaroos, Wallabys, Emus oder heimische Vogelarten, hier haben Sie die Möglichkeit diesen ganz nahe zu kommen und von diesem lehrreichen Ausflug mit einer Menge Erinnerungen und Informationen in die Metropole Sydney zurückzukehren.

Der Name des Hauptortes in den Blue Mountains, Katoomba,  ist Aborigines für "fallendes Wasser". Dieser Name ist auf einen Wasserfall im Jamison Valley zurückzuführen. In Nord-Süd-Richtung erstreckt sich das Tal über 12 Kilometer und in west-östlicher Richtung über etwa 10 Kilometer und ist überwiegend von Eukalyptuswäldern bedeckt. Die Katoomba Scenic World ist vor allem für seine beliebten Attraktionen Scenic Railway und Scenic Skyway bekannt. Die Scenic Railway wird als steilste Seilbahn der Welt bezeichnet und wird im Winkel von 52 Grad über eine Strecke von 415 Metern von Seilen über Schienen gezogen. Ursprünglich im Rahmen von Kohle- und Ölschieferminen im Jahr 1880 gebaut, wurde die Bahn bereits vor dem Zweiten Weltkrieg zu einer Tourismusattraktion umfunktioniert.

Das geographische Zentrum der Olympischen Sommerspiele 2000 und der darauf folgenden Sommer-Paralympics 2000, der Sydney Olympic Park, ist ein 640 Hektar großes Gelände in einem Vorort Sydneys. Ursprünglich sollte hier in den 80er Jahren ein Technologiepark entstehen, doch nach der Bewerbung Sydneys um die Olympischen Spiele entstanden hier olympische Sportanlagen, ein Golfplatz, eine Mountainbike-Strecke, ein Skatepark als auch zwei Hotels und das ehemalige Olympische Dorf. Diese bildet heute den neuen Vorort Sydneys, Newington. 465 Hektar der Gesamtfläche des Olympischen Parks von 640 Hektar sind einfache Parkflächen. Folglich dient der Park nun als Naherholungsgebiet als Veranstaltungsort von größeren sportlichen und kulturellen Ereignissen.

 

17.Tag Hunter Valley

Lässt man Sydney hinter sich und fährt 120 km in nördlicher Richtung, erreicht man die Hunter Region, die eher als Hunter Tal bekannt ist.  Das Tal ist nach Südaustralien die zweitgrößte Weinregion des Landes und berühmt für seine Weiß- als auch Rotweine von bester Qualität. Heute gibt es mehr als 60 Kellereien im Hunter Valley und die meisten haben Probierstuben, manche auch Restaurants. Die Größe der Güter variiert erheblich: von international bekannten bis zu kleinen Familienbetrieben, deren limitierte Jahrgänge nur vor Ort gekauft werden können.

Acht Kilometer Pfade, mehr als sechstausend Bäume, achttausend Rosen, eine Million Bodengewächse und sechshunderttausend Sträucher – willkommen in den Hunter Valley Gärten. Die Farben und Gerüche werden alle Ihre Sinne ansprechen und eine solche Vielfalt an Pflanzen sehen Sie nirgendwo in Australien an einem Ort. Außerdem können Sie sich an Statuen Ihrer Lieblingsmärchenfiguren erfreuen, einen 10 Meter Wasserfall bestaunen und was der Park sonst noch an Überraschungen bereit hält.

In Hunter Valley wird nicht nur Wein produziert und Wein und Käse gehört bekanntlich zusammen- Besuchen Sie die Hunter Valley Cheese Factory und probieren Sie deren handgemachten Käse.

 

18.Tag Sydney

Zweifellos eines der spektakulärsten Gebäude der Welt ist das Sydney Opera House. Der Entwurf des Dänen Joern Utzon gewann den internationalen Wettbewerb. Man brauchte neun Jahre um auszurechnen, wie die phantastischen weißen Schalen in der Vertikale bleiben würden – die Kosten stiegen rasant. Utzon verfing sich im kleinlichen, australischen Politikersumpf, gab 1966 entnervt auf, kehrte nach Holland zurück und kam nie wieder nach Sydney zurück. Eine staatliche Lotterie erbrachte schließlich die notwendige Summe: 102 Millionen Dollar, vierzehn mal mehr als veranschlagt. Sydney ist heute ohne das Opera House, welches ein Symbol Australiens geworden ist, undenkbar. Im Rahmen einer Tour können Sie heute dieses berühmte Gebäude auch von Innen bestaunen.

Ein essentieller Bestandteil eines jeden Besuchs des Naturhafens „Sydney Harbour“ :

Heute erleben Sie die Stadt von ihrer schönsten Seite, vom Wasser aus! Sie stechen mit Captain Cook Cruises in See. Genießen Sie die einzigartige Aussicht auf die Skyline dieser quirligen Stadt, die Harbour Bridge, das Sydney Opera House und die prächtigen Villen an den Ufern des Hafens.  Ausführliche Erläuterungen und ein Meeresfrüchte Buffet runden dieses besondere Erlebnis ab.

 

19.Tag Sydney - Singapur

Je nach Wahl der Flugesellschaft liegt auch der Zeitpunkt der Abreise. Üblich wäre diese am frühen Nachmittag, wenn man ohne Zwischenstopp und nur mit Umsteigen z.B. in Singpur, nachhause fliegen wird.

 

20.Tag Singapur - Deutschland

Unter den Vorbehalten am Vortage landen Sie heute morgen wieder in Deutschland.

 

Ende einer einmalig erlebnisreichen Reise 

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