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Die großen Wurzeln der Kultur Chinas

Konfuzius – Laotse – Buddha

 Peking - Shandong – Schanghai

14 Tage / 12 Übernachtungen

 

1. Tag, Deutschland – Peking

Flug von Deutschland z.B. mit AF via Paris nach Peking.

2. Tag, Peking

Nach der Ankunft  in Peking Begrüßung durch die Deutsch sprechende Reiseleitung, Beginn des Programms. Sie fahren in das Stadtzentrum zur Besichtigung des Himmelstempels. Dieses Bauwerk schmückt fast jedes Reiseprospekt und gilt als eines der herausragenden Beispiele religiöser Architektur im Reich der Mitte. Es stammt aus der Ming-Zeit und diente dem Kaiser als Ort des Dankgebetes zu Erntezeiten. Nach dem Flug durch die Nacht und mit dem Zeitunterschied ist es heute angenehm, etwas frühzeitig zum Hotel zu gelangen und sich ausruhen zu können.

 

3. Tag, Peking

Besichtigung der ‚Verbotenen Stadt’, auch als Kaiserpalast bekannt. Durch das Tor des Himmlischen Friedens, dem Haupteingang und das dahinter liegende Mittagstor (Wumen) betreten Sie den Kaiserpalast. Das riesige Areal birgt so viele kostbare Bauten und Kunstwerke, dass ein ganzer Tag nicht ausreichen würde, alles zu sehen. Die wichtigsten Bauten sind die Goldwasserbrücke, das Tor der Höchsten Harmonie, die Halle der Höchsten Harmonie, die Halle der Vollkommenen Harmonie und die Halle zur Erhaltung der Harmonie. Sie sehen den Palast der Göttlichen Reinheit, die Halle der Berührung von Himmel und Erde, und, als letzte Halle der inneren Gemächer, den Palast der Irdischen Ruhe. Im Kaiserlichen Garten schließlich erwarten den Besucher weitere wunderbar anmutende Bauten aus der Zeit des großen Kaiserreiches. Durch das Tor der Göttlichen Kühnheit erreichen Sie den "Kohlenhügel", der einen herrlichen Blick auf den Kaiserpalast erlaubt.

4. Tag, Peking

Ganztagesausflug zu den Ming-Gräber und der Großen Mauer. Wer die Große Mauer nicht bestiegen hat, der war nicht in China. Sehr wahr dieses chinesische Sprichwort. Das größte Bauwerk der Welt hat seine Ursprünge in der Zeit um 220 v.Chr.. Nach dem Besuch der Großen Mauer in den Bergen vor Peking besichtigen Sie die Ming-Gräber, etwa50 km  vor Peking. Über einen beeindruckenden Weg der Seelen, vorbei an 24 steinernen Tier- und 12 Menschenfiguren gelangen Sie durch das Drachen- und Phönix-Tor zum geöffneten Grab Dingling, eine riesige Grabanlage mit mehreren Bauten und einem unterirdischen Palast mit drei Haupt- und zwei Nebenhallen.

 

5. Tag, Peking - Tianjin

Weiterfahrt nach Tianjin, die Millionenstadt am Meer. Hier spiegelt schon die Architektur spürbar Erinnerungen an europäische Einflüsse vor dem Zusammenbruch des Kaiserreichs vor knapp 100 Jahren. Tianjin ist die drittgrößte Stadt Chinas und voller touristischer Reizpunkte. Zusätzlich erhält jeder Besucher hier einen weitaus besseren und authentischeren Einblick in das Alltagsleben der Menschen in China. Natürlich ein Leben in der Stadt, also privilegiert, denn noch immer und zum Glück leben fast dreiviertel der großen Bevölkerung auf dem Lande. Zur Stadtrundfahrt gehört auch das „Deutsche Haus“ und eine katholische Kathedrale. Zwei Touristenzentren erfreuen sich großer Beliebtheit, eine traditionelle Marktzeile und ein europäischen Vorbildern nachgebautes Viertel entlang des Flußufers. Unterbringung z.B. im Hotel ZHENG XIE direkt neben dem ‚Deutschen Haus’.

6. Tag, Tianjin – Qingdao

Weiterfahrt mit dem chinesischen ICE nach Qingdao, einer ehemaligen deutschen Kolonialstadt. Zuvor ein winziges Fischerdorf hat die Stadt tatsächlich direkt  mit den deutschen Ambitionen auf eine Kolonialmacht im Fernen Osten  zu tun. In wunderschöner landschaftlicher Umgebung liegt hier eine moderne und mittlerweile auch für die Wirtschaft zu großer Bedeutung gewachsene Stadt. Einige Bauten erinnern noch an wilhelminische Zeiten,  Die Stadt verdankt ihren Ruf der größten Brauerei und einem großen Naturhafen. 

7. Tag, Qingdao - Taian

Heute steht das Erlebnis Deutsche Kolonialgeschichte im Reich der Mitte auf dem Programm und im Mittelpunkt der Stadtbesichtigung, wozu natürlich ein Bummel durch die „deutsche Altstadt“ und später entlang der wunderschön gestalteten Promenade an der Bucht, in der 2008 die Segelwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele stattfanden, gehört. Weiterfahrt nach Taian.

 

8. Tag, Tai’an - Qufu

In Tai’an besichtigen Sie zunächst den Tempel des Taishan - Gottes (mit mehr als 600 Gebäuden!) in dessen Zentrum sich die Halle der Himmlischen Gaben befindet, eine der größten klassischen Tempelhallen im Lande. Anschließend fahren Sie zum Heiligen Berg Taishan, dem "Erhabenen Berg" des Daoismus. Etwa auf der Mitte des Weges nach oben steigen Sie um in die Seilbahn. Oben angekommen findet die Besichtigung der Tempelanlagen statt. Über 293 Stufen führt der Weg zum Gipfel des Berges, zum "Tor auf der Hälfte des Weges zum Himmel". Nach unten zurück zur Talstation der Seilbahn empfehlen wir die Stufen zu nehmen, es sind ca 3000 und der Weg dauert zwischen 60 und 90 Minuten, je nach Physis und Laune. So aber lässt sich der Hauch vom Geiste des Daoismus ein wenig einatmen. Unten wieder angekommen fahren Sie weiter nach Qufu. 

 

9. Tag, Qufu

Überall ist Konfuzius. In China sowieso, in den Herzen und Köpfen der weltweit verstreuten Chinesen natürlich auch. Der Mythos der Lehren von Konfuzius hat natürlich auch andere Menschen ergriffen und eine Begegnung mit dem Kernland und der Heimat dieses bedeutenden Philosophen weckt die Neugier. Qufu ist die Heimat des Meisters Kong, zu seinem Grab gelangt man über einen "Seelenweg" mit steinernen Tieren, der ansonsten nur Kaisern vorbehalten war. Kong Fuzi erhielt so eine hohe Würdigung und die Kaiser ermunterten die Menschen, diesen Ort ähnlich zu gewichten, wie etwa Jerusalem oder Mekka. Sie besichtigen u.a. den Konfuzius-Tempel, nach dem Kaiserpalast in Peking das größte klassisch-chinesische Baudenkmal. 

 

10. Tag, Qufu - Nanking

Weiterfahrt nach Nanking, was übersetzt "Südliche Hauptstadt" heißt, im Vergleich zu Peking "Nördliche Hauptstadt". Sie sehen u. a. das Grab des Gründers der Republik Chinas, Dr. Sun Yat Sen und eine Grabesstätte aus der Mingzeit, als vor ca 600 Jahren hier die Hauptstadt Chinas und Sitz der Kaiser war. Nachmittags haben Sie Gelegenheit, das Haus von John Rabe zu besichtigen. 1938 spielte der deutsche Siemens Manager John Rabe in der Stadt eine führende Rolle bei der Verteidigung der Unversehrtheit des Lebens der chinesischen Bevölkerung (ein fernöstlicher Schindler) und erwarb sich den großen Ruf des "Guten Deutschen von Nanking". 

 

11. Tag, Nanking - Schanghai

Weiterfahrt über Suzhou (Kurzbesichtigung im ‚Paradies‘), mittelalterliche Weisheit „Im Himmel ist das Paradies und auf Erden Suzhou“ nach Schanghai.

Suzhou ist Heimat der Seidenproduktion und diente hohen Beamten als Ruhestätte, die sich dafür grandiose Gartenanlagen gönnten. Hier zieht der Kaiserkanal Touristen an und bietet die Altstadt einen Einblick in die traditionelle Bauweise von Städten im Mittelalter des Reichs der Mitte.

Nachmittags erreichen Sie Schanghai. 

 

12. Tag, Schanghai

Hin- und hergerissen betrachtet die westliche Welt die gigantischen Entwicklungen in China und seiner Wirtschaft. Wer sie spüren möchte kommt am besten nach Schanghai. Diese Stadt hat wohl die größte Prosperität aller Großstädte der Welt und ändert fast täglich ihr Gesicht. Hier ist das neue China, eine wirtschaftliche Weltmacht, die Bewunderung verdient und auch Angst macht jenen, die einen Konkurrenten von Gewicht im globalen Ringen um Märkte befürchten. Sie fahren bis zum Volksplatz und hier beginnt ein lockerer Spaziergang über die Nanjing Straße, die größte Einkaufsstraße Chinas bis zum Ufer des Huangpu, wo der weltberühmte BUND die geschichtsträchtige Fassade bildet. Vorbei an den Bauten des 19. Jahrhunderts, jenen Dokumenten des Aufbruchs in eine gar „westliche Zeit“ mit den Hotels, Banken und Bürohäusern à la Chicago und London genießen Sie heute das so ganz chinesische Antlitz der Promenade, die fleißigen Verkäufer oder auch die meditierenden Tai Ji Anhänger aus einer früheren Generation.  Mit der Fähre setzen Sie über und bummeln dann am ‚neuen Bund’, einer wunderschön gestalteten modernen Parkanlage mit vielen Cafés und Bars, einem Beispiel für das neue, das moderne China. Am Ende der Parkanlage nutzen Sie einen Touristentunnel unterhalb des Flusses, eine Bahn bringt Sie zurück zum BUND. Nachmittags besuchen Sie den Yu Garten.

 

13. Tag, Schanghai

Freizeit in Shanghai

 

14. Tag, Schanghai - Deutschland

Transfer zum Flughafen (wer will fährt mit dem Transrapid) und Beginn des Heimfluges, der Sie am gleichen Abend zurück zu Ihrer Ausgangsposition in Deutschland zu Beginn der Reise bringt.

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