Georgien & Armenien

Europas erste Christen

12 Tage / 11 Übernachtungen

 

01. Tag: Deutschland - Tbilissi

Flug von Deutschland nach Tiflis. Hier begrüßt Sie Ihre örtliche Deutsch sprechende Reiseleitung und gemeinsam fahren Sie zu Ihrem Hotel.

02. Tag: Tbilissi

Nach dem Frühstück Stadtbesichtigung: Alt- und Neustadt. Die Stadt hat viele alte Sehenswürdigkeiten zu bieten. Alle interessanten Baudenkmäler in der Altstadt liegen nahe zusammen, sodass diese leicht durch einen kurzen Spaziergang erreichbar sind. Zunächst Besichtigung der Altstadt mit der Metechi Kirche (13.Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man einen Blick auf den Fluss Mtkwari, die Altstadt und die Umgebung Tbilissis. Vorbei an den Schwefelbädern – die abends fakultativ besucht werden können – zur Nariqala Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Hauptkirche, der Sioni Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino – sie christianisierte Georgien – aufbewahrt wird. Weiter zur Antschischati Kirche (6.Jh.), der ältesten Kirche der Stadt. Danach fahren wir mit dem Zahnradbahn zum Berg Mtatsminda. Anschließend Rückkehr in die Stadt. Abendessen in einem Restaurant. Übernachtung in Tbilissi im Hotel.

03. Tag: Tbilissi - Signagi - Velisziche - Tbilissi

Heute besuchen wir Kachetien, das bekannte Weinanbaugebiet Georgiens. Am Morgen fahren wir zum Nonnenkloster Bodbe (4-8. Jh.), wo die Apostelin Nino – sie christianisierte Georgien – begraben liegt. Danach machen wir einen Spaziergang durch die malerische Stadt Signagi. Die ganze Stadt ist mit einer Doppelmauer und 28 Türmen umgeben. Die Mauer war das Symbol der Freistadt Signagi. Die Häuser sind im klassischen-süditalienischen Stil mit typisch georgischen Elementen gebaut. Weiterfahrt und Besuch eines Bauernhofs. Weinprobe (mit hausgemachte 2 verschiedene Weine) und reiches Mittagessen auf dem Bauernhof. Danach Rückfahrt nach Tbilissi. Übernachtung in Tbilissi im Hotel.

 

04. Tag: Tbilissi - Mzcheta - Kasbegi

Am frühen Morgen Fahrt nach Mzcheta und Besichtigung der alten Hauptstadt und des religiösen Zentrums Georgiens (UNESCO Welterbe) mit der Dschwari Kirche (6.Jh.) und der Swetizchoveli Kathedrale (11.Jh.). Weiterfahrt entlang der Georgischen Heerstraße über Kreuz Pass nach Kasbegi. Unterwegs Besuch der Wehrkirche - Ananuri (17.Jh). Die Fahrt führt durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in höhere Lagen des großen Kaukasus. Nach der Ankunft in Kasbegi Auffahrt mit Jeeps zu der auf 2.170 m hoch gelegenen Gergeti Dreifaltigkeistkirche. Wenn das Wetter mitspielt, kann man einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus – den Kasbeg (5047m) erhaschen. Abendessen und Übernachtung in Kasbegi.

 

05. Tag: Kasbegi - Gori - Uplisziche - Achalziche

Entlang der alten Seidenstraße kommen wir zunächst in die Kartli-Region und zur Stadt Gori. Besuch der Höhlenstadt Uplisziche (1.Jt v.Ch.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist gut nachvollziehbar. In

Gori, der Geburtsstadt Stalins, Außenbesichtigung seines Geburtshauses. Anschließend Weiterfahrt in die Region Mescheti. Abendessen und Übernachtung in Achalziche.

06. Tag: Achalziche - Wardsia - Bavra (Grenze) - Dilidschan

Fahrt nach Wardsia. Wir besuchen der Höhlenstadt Wardsia, die aus 3.000 Höhlenwohnungen bestand und über 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnte. Errichtet wurde sie im Goldenen Zeitalter Georgiens im 12. Jahrhundert. Künstlerisch ausgestaltete Räume, verbunden durch lange Gänge – alle von Menschenhand aus dem Fels vor über 800 Jahren herausgehauen, dazu tropfendes eiskaltes Wasser aus dem nackten Fels und wunderschöne Fresken. Unterwegs nach Wardsia Fotostopp an der Chertwisi Festung (10.Jh.). Anschließend Fahrt zur Grenze und bei Basra Übertritt nach Armenien. Zuvor Verabschiedung von Ihrer georgischen Reiseleitung. Begrüßung durch die armenische Reiseleitung. Sie fahren über Gjumri nach Dilidschan. 

07. Tag: Dilidschan - Selim-Pass mit Karawanserei-Kloster Norawank-Goris

Nach dem Frühstück Fahrt Richtung Süden. Unterwegs Besichtigung Klosteranlage auf der Sevaner Halbinsel. Weiterfahrt zum Kloster Noravank über Selimer Karawanserei, im Jahre 1332 erbaut und 2410 m hoch gelegen. Anschließend erreichen Sie das Kloster Noravank, in einer atemberaubenden Bergwelt gelegenen herrlichen, mittelalterlichen Kulturdenkmal Armeniens. Fahrt nach Goris und Zimmerbezug für eine Nacht. Abendessen/Übernachtung in Goris. 

08. Tag: Goris - Kloster Tatev - Yerewan

Nach dem Frühstück Fahrt zum pittoresken Tatev-Kloster aus dem 9. Jh.. Dieser mächtige Bau erhebt sich über der Worotan-Schlucht. Hier gibt es eine Möglichkeit die Fahrt mit der längsten Seilbahn der Welt zu erleben. Fahrt nach Eriwan. Unterwegs Besichtigung des Klosters Khor Virap (Tiefe Grube) in der Nähe der  ehemaligen Hauptstadt Armeniens Artaschat. Dieses Kloster genießt heute eine große Verehrung als Wallfahrtsort. Abendessen/Übernachtung in Yerewan. 

09. Tag: Yerewan

Die Hauptstadt Armeniens liegt im Ararat Tal und wird oft als "rosa Stadt" bezeichnet aufgrund der zahlreichen rosafarbenen Tuffsteinbauten in der Altstadt. Verglichen wird Yerewan immer wieder mit Rom. Ebenso auf Sieben Hügeln erbaut weist es eine grandiose und reiche Geschichte auf. Im Stadtteil Awan sind Ruinen jener Zeit zu besichtigen, die im 6. Jahrhundert die Bedeutung der Stadt dokumentieren, im Zentrum bieten Märkte Anschauung des heutigen Lebens und die Kirche des Heiligen Sargis zeigt die große Verehrung, die dieser in seinem Volk genießt.

Während einer Stadtrundfahrt werden Sie mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt vertraut gemacht. Sie besuchen zuerst das Matanadaran (bedeutendste Aufbewahrungsstätte alter Manuskripte der Welt) und anschließend das GENOCIDE Mahnmal für die Opfer des türkischen Völkermordes auf dem Hügel Zizernakaberd. Abendessen/Übernachtung in Yerewan.

10. Tag: Yerewan - Etschmiadsin

Sie fahren hinaus nach Etschmiadsin, wo das religiöse Zentrum der armenischen Kirche liegt und zugleich gewährt dieses Kloster einen tiefen Einblick in die Geschichte und Ausstrahlung der Armenier und ihres christlichen Glaubens, immer im lebensbedrohenden Streit zwischen den Großmächten Persien, Russland und der Türkei, wobei Russland als Befreier gefeiert wurde und die Türkei Verantwortung trägt für schreckliche Greuel. Der armenisch-apostolische Katholikos hat hier seit dem 4. Jahrhundert (mit Unterbrechung) seinen Sitz und der Besuch dieser Stätte lässt erkennen, warum die Armenier Etschmiadsin die gleiche Bedeutung wie dem Vatikan zusprechen. Unterwegs besichtigen Sie die Ruinen der Kathedrale des Heiligen Grigor in Swarnoz sowie die Hripsime-Kirche. Danach Weiterfahrt zu den Ausgrabungsstätten von Metsamor in der Nähe des Dorfes Taronik. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Yerewan. Abendessen/Übernachtung in Jerevan.

11. Tag: Garni - Geghard - Erebuni Festung mit Museum

Fahrt zum Sonnentempel Garni aus dem 1. Jahrhundert. Nach der Einführung des Christentums wurde der Tempel zum Sommersitz der armenischen Könige. Mittagessen mit Lavasch-Backen auf einem Bauernhof. Weiterfahrt zum Höhlenkloster Geghard (Speer), nach dem Speer genannt, mit dem eine Rippe des gekreuzigten Christus von dem römischen Legionären durchbohrt wurde. Laut Überlieferung wurde diese Reliquie der armenischen Kirche hier aufbewahrt. Rückfahrt nach Eriwan. Besichtigung der Ruinen der uralten Festung Erebuni und Besuch des Museums.

 

12. Tag: Yerewan - Deutschland

Heimflug nach Deutschland. Je nach Wahl der Fluggesellschaft erreichen Sie in jedem Fall noch am gleichen Tag wieder Deutschland.