ACHTUNG! Wir sind umgezogen NEU: Am Kümmerling 21-25, 55294 Bodenheim Tel.: 06135 / 7044980 Fax: 06135 / 7044989
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Höhepunkte: Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten eines kontrastreichen Landes: Die Schatten und Lichtspiele der imposanten Dünen bei Sossusvlei und Walvis Bay mit der Lagune. Das Küstenstädtchen Swakopmund, mit seinen architektonisch interessanten, und historischen Gebäuden. Dann geht es weiter ins szenenreiche Damaraland mit Namibias Weltkulturerbe Twyfelfontein und in den Etosha Nationalpark. Die Reise führt weiter nach Windhoek. Inder kleinsten Hauptstadt Afrikas erleben Sie eine Stadtrundfahrt.

 

14 Tage / 12 Übernachtungen

 

01. Tag: Flug nach Windhoek

Flug von Deutschland nach Windhoek z.B. via Johannesburg.

02. Tag: Sossusvlei Umgebung             

Ankunft am Hosea Kutako Flughafen mit SA74 um 11.45. Hier werden Sie von Ihrem lokalen deutsch sprechenden Reiseleiter empfangen und begrüßt. Anschließend starten Sie sogleich mit Ihrer Reise durch hügelige Landschaft nach Windhoek. Wir verlassen Windhoek und fahren in südwestliche Richtung. Schon kurz vor den Toren der Stadt befinden wir uns im Herzland der Farmen. Auf der landschaftlich reizvollen Strecke Richtung Sossusvlei im berühmten Namib Naukluft Park passieren wir u. a. den spektakulären Gamsberg Pass.

03. Tag: Sossusvlei Umgebung

In den kühlen Morgenstunden, starten Sie zu Ihrem Ausflug zum Sossusvlei, einer riesigen Lehmbodensenke, die von den höchsten Dünen der Welt umringt ist. Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand, soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von blass gelb bis zu leuchtenden Rot- und Orangetönen. Sie haben die Möglichkeit auf eine dieser hohen Dünen hinaufzusteigen. Diese Dünenlandschaft läßt einen in eine Welt ohne Zeit versinken.

(Wir bringen Sie mit Allrad in das © der Dünenlandschaft). Anschließender Besuch des Sesriem Canyons, wo der Tsauchabfluss über Millionen Jahre eine tiefe Schlucht in die Sand-, Kies- und Konglomeratschichten des Namib Randes gegraben hat. Anschließend geht es weiter zu Ihrer heutigen Unterkunft. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit fakultativ an der Katzentour teilzunehmen. Hier sehen Sie Geparden, einen Leoparden und einen Rotluchs.

04. Tag: Swakopmund                                               

Heute fahren Sie durch den Namib Naukluft Park. Es geht durch den Ghaub Pass und den Kuiseb Canyon bis nach Walvis Bay. Die Flussabschnitte mit ihren Felswänden, dem im Tagesablauf wechselndem Farbspiel, der Ufer- und Talbodenvegetation, mit ihren Höhlen und Kolken gehören zu den Landschaften, die man als Namibia Reisender nicht versäumen sollte. Von Walvis Bay aus fahren Sie an der Atlantik Küste entlang bis nach Swakopmund. In Swakopmund können Sie das idyllische Städtchen bei einer kleinen Stadtrundfahrt erkunden. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

05. Tag: Swakopmund                       

Heute bieten wir fakultativ in Walvis Bay eine Katamaran Bootsfahrt an. Sie entdecken die wunderschöne Kombination aus Ozean und Dünen von Walvis Bay bis Sandwich Harbour. Mit dem Boot geht es in Walvis Bay los und die Fahrt geht am Hafen vorbei bis zur Guano Insel. Von hieraus kreuzt man durch die Lagune, wo neugierige Seehunde an Bord kommen, um mit Fisch gefüttert zu werden. Von hier geht die Fahrt weiter bis zum Pelican Point, wo Sie von einer großen Pelzrobbenkolonie unterhalten werden. In der Regel schwimmen viele Delfine neben dem Boot her und sind gut zu beobachten. Für Vogelliebhaber ist hier ein Paradies. Außer den vielen Flamingos Kormoranen und Pelikanen, sieht man hier auch „White Chinned Petrel“, „Wilsons Storm Petrel“, „Cape Garnet“ und „Black Oystercatcher“. Die Pelikane können Sie sehr schön fotografieren, da sie direkt neben dem Boot umherfliegen. Um den Ausflug abzurunden, werden Sie an Bord mit frischen Walvis Bay Austern, Snacks und kaltem Sekt verwöhnt. Bier und alkoholfreie Getränke sind auch verfügbar. Rückkehr zum Walvis Bay Yacht Klub. Anschließend haben Sie noch Gelegenheit die Walvis Bay Lagune zu erkunden und unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt durch Walvis Bay. Anschließend fahren Sie zurück nach Swakopmund. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

06. Tag: Damaraland

Von Swakopmund fahren Sie in nördlicher Richtung entlang der Küste mit ihren Flechtenfeldern und Salzgewinnungs-Pfannen. Über Henties Bay fahren wir ins Inland, am majestätischen Brandberg Massiv (der höchsten Erhebung Namibias) und dem ehemaligen Minenort Uis vorbei ins szenenreiche Damaraland. Dieses Gebiet verkörpert die geologisch artenreichste Landschaft, die Namibia vorzuweisen hat und bildet weiterhin das Überlebensgebiet des Wüstenelefanten, schwarzen Nashorns und einer Reihe frei lebender Antilopenarten. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug zum Verbrannten Berg und zu den Orgelpfeifen, welche sich in der Nähe Ihrer Lodge befinden und mit der späteren Sonne herrlich zur Geltung kommen.

07. Tag: Opuwo                                                          

Am heutigen Morgen besichtigen Sie noch den Versteinerten Wald. Hier sind von urzeitlichen Fluten bis zu 30 Meter lange Baumstämme angeschwemmt worden und im Laufe der Jahrmillionen versteinert. Das Alter dieser fossilen Baumstämme wird auf 200 Millionen Jahre geschätzt. Anschließend laden wir Sie ein, noch näher in das schwarze Afrika einzutauchen, als bislang schon geschehen. In Namibia leben viele verschiedene Völker und das Staatsterritorium verdankt seine Existenz dem Fluch der Kolonialzeit. Früher zogen die Völker mit ihrem Vieh als Nomaden durch das Land und mit den Rhythmen der Natur. Spätestens die Buren, aber auch schon die Deutschen, haben die Menschen kategorisiert und ihnen Lebensräume zugewiesen, diese auch eingezäunt. Die Mehrzahl der Einwohner Namibias wohnt nördlich der schönen Farmlandschaften, auf durchaus ertragreicheren Böden, gibt es doch mehr Wasser und wandelt sich das Klima vom trockenen des Südens in ein subtropisches. Aber im Grenzland zu Angola ist die Zeit stehen geblieben, finden wirtschaftliche und soziale Fortschritte keinen Zugang. Hier sind u.a. die Himba zuhause und die Begegnung mit ihrer Kultur ist ein wichtiger Programmpunkt. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug zu einem Himbadorf.

08. Tag: Owamboland                                      

Die Reise geht nach dem Frühstück weiter nach Osten in das Owamboland. Owambo ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Volksgruppen, die im zentralen Norden Namibias und im Süden Angolas leben. Diese Gruppen wanderten einst von den großen Seen in Ostafrika ein und ließen sich in der Region zwischen den Kunene und Kavango Flüssen nieder. Die Owambo bilden die größte Sprachgruppe des Landes und machen knapp 51% der Bevölkerung Namibias aus. Die meisten Owambo leben noch heute als Subsistenzbauern und ernähren sich von der Feldarbeit und der Haltung von Rindern und Ziegen. Unterwegs besuchen wir einen gigantischen Affenbrotbaum, dessen ausgehöhlter Baumstamm während der Kriegszeit als Gefängnis diente. Etwas weiter besuchen wir dann in der Ortschaft Tsandi ein traditionelles Ovambo Dorf um mehr über die Kultur und Tradition dieser Bevölkerung zu lernen.

09. Tag: Etosha Nationalpark

Nach einem zeitigen Frühstück fahren wir die kurze Distanz zum Etoscha National Park, der die Heimat 114 verschiedener Säugetieren und über 340 Vogelarten ist. Wir genießen das einmalige Erlebnis, während der Pirschfahrten die vielfältige Tierwelt in der freien Natur zu beobachten. Viele Wildarten, die typisch für die Savannen-Ebenen Afrikas sind, finden sich hier in großer Zahl, darunter Zebra, Elefant, Giraffe, Streifengnu, Oryx, Springbock, Kudu und das einzigartige Schwarznasen Impala. Hunderte von Vogelarten wurden hier dokumentiert, die in den Sommermonaten durch Zugvögeln ergänzt werden. Außerdem kann man mit Glück Löwen, Leoparden und Geparden erspähen und am frühen Morgen oder am späten Abend Hyänen und Schakale durch die Gegend streifen sehen. Kurz vor dem Sonnenuntergang fahren wir dann zu unserer Unterkunft, welche sich in dem Zentrum des Parks befindet und uns auch eine beleuchtete Wasserstelle bietet.

10. Tag: Etosha Nationalpark Umgebung

Anschließend an das Frühstück geht es mit Ihrem Reiseleiter wieder auf Wildbeobtungsfahrt. Etosha umfasst eine Fläche von über 22000 qkm und wurde bereits 1907 von der Deutsch-Südwestafrikanischen Verwaltung zum Wildschutzgebiet erklärt. Im Zentrum liegt eine ausgedehnte Salzpfanne, umgeben von Gras- und Dornsavannen, Mopane-Buschland im Westen sowie Trockenwald im Nordosten. Einstmals, vor rund zwei Millionen Jahren, gab es hier einen riesigen See, der durch den Kunene Fluss gespeist wurde und später durch Änderung des Flussverlaufs allmählich austrocknete. Die Pfanne ist nahezu immer trocken. Besonders im südlichen Teil des Parks liegen jedoch verstreut zahlreiche Wasserlöcher, Lebensgrundlage für den Wildbestand im Etosha National Park. Vor Sonnenuntergang geht es weiter zu Ihrer Unterkunft, die kurz ausserhalb des Parks gelegen ist.

11. Tag: Waterberg Plateau Park

Nach dem Frühstück geht es weiter zum Waterberg Plateau Park. Er liegt nordöstlich von Windhoek, in der Nähe von Otjiwarongo. Seit 1972 steht das Gebiet um den Waterberg unter Naturschutz, insgesamt eine Fläche von rund 400 Quadratkilometern. Es wurden außerdem bedrohte Tierarten im Park angesiedelt, unter anderem Breit- und Spitzmaul-Nashörner, Rappen- und Pferdeantilopen sowie Streifengnus. Das Waterberg Plateau erhebt sich rund 200 Meter aus der umgebenden Ebene. Das 20 Kilometer breite und 50 Kilometer lange Tafelberg Massiv besteht aus porösem Sandstein. Niederschläge sickern durch das durchlässige Gestein und treffen unten auf eine wasserundurchlässige Tonschicht. Während es oben auf dem Plateau sehr trocken ist, gibt es am Fusse viel Oberflächenwasser und kräftige permanente Quellen. Die Vegetation ist darum hier vergleichsweise üppig und grün und besonders artenreich. Unter anderem sieht man hier wilde Feigenbäume, Feuerlilien und Korallenbäume. Wer möchte kann heute noch eine Wanderung unternehmen. Fakultativ kann auch eine Rundfahrt auf dem Plateau unternommen werden (nicht eingeschlossen).

12. Tag: Windhoek

Bei einer Stadtrundfahrt durch die namibische Hauptstadt erhalten Sie einen ersten Eindruck von Windhoek. Die Hauptstraße der Stadt ist die Independence Avenue. Das Stadtbild Windhoeks ist von einer Mischung aus kolonialen (die im Deutschen Baustil des 19. Jahrhunderts errichtet wurden) und modernen Bauten des 20. Jahrhunderts geprägt. Dieser Kontrast in der Architektur spiegelt die Geschichte des Landes wieder und verleiht der Stadt einen einmaligen Charme. Sie werden die verschiedenen Kolonialbauten aus der Gründerzeit sehen, wie z.B. die Christuskirche, das Reiterdenkmal, die Alte Feste, den Regierungssitz, auch Tintenpalast genannt. Windhoek unterscheidet sich in seinen Bauformen und Denkmälern stark von anderen Städten Afrikas. Neben den kolonialen Bauten finden Sie auch moderne Geschäftszentren und Parkanlagen. Sie besuchen auch Katutura, das Township und ehemaligen Ghetto der schwarzafrikanischen Mitbürger Windhoeks. Bei einer Tour durch das Township besuchen Sie auch das Selbsthilfeprojekt Penduka. Hier verkaufen Frauen Ihre in Eigenregie hergestellten Handarbeiten.

 

13. Tag: Windhoek / Abflug

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Schlendern Sie über die Independence Avenue und genießen Sie das pulsierende Leben auf der Straße. Hier finden Sie Herero-Frauen in viktorianischer Tracht, junge Mädchen mit verspielten Zopffrisuren, sonnenbebrillte Jugendliche und Farmer durch Läden und Fußgängerzonen bummeln. Besichtigen Sie auch den Meteoriten-Brunnen. Die hier zu einem bizarren Kunstwerk versammelten schwarzen Bruchstücke gingen als Meteoritenregen vor etwa 600 Millionen Jahren in der Region von Gibeon nieder. Für Kunst- und Kulturliebhaber schlagen wir vor, die National Art Gallery, das Alte Feste Museum, das Geological Survey Museum, das Transnamib Railway Museum und/oder das Owela Museum zu besichtigen. Abhängig von Ihrer Abflugzeit bringt Ihr Reiseleiter Sie zum Hosea Kutako Internationalen Flughafen fahren, wo Ihr Heimflug mit der SAA wieder via Johannesburg auf Sie wartet.

 

14. Tag: Deutschland

Ankunft in Deutschland am Flughafen am frühen Morgen.