Ecuador

11 Tage / 9 Übernachtungen

 

01. Tag: Deutschland- Quito

Am frühen Morgen fliegen Sie via Amsterdam nach Quito. Je nach Airline und Abflughafen erreichen Sie Quito am Nachmittag oder Abend, Emfang durch die deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zum Hotel.

02. Tag: Quito

Das Besichtigungsprogramm in Quito beginnt mit dem Äquatordenkmal "Mitad del Mundo", an dessen Linie Sie gleichzeitig mit einem Fuß auf der nördlichen und mit dem anderen auf der südlichen Halbkugel stehen können. Das 30 m hohe und mit einer riesigen Messingkugel gekrönte Monument verweist genau auf den Breitengrad 0 hin. Im Inneren befindet sich ein kleines ethnografisches Museum, das die verschiedenen ethnischen Gruppen des Landes veranschaulicht. Danach fahren Sie nach Quito, die mit über 2.800 m die zweithöchste gelegene Hauptstadt der Welt ist und ab 1.534 auf den Ausläufern des Vulkans Pichincha erbaut wurde. Mittagessen. Auf einem ausführlichen Stadtrundgang aus der Sicht des Stadtplaners lernen Sie die von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärte Altstadt kennen und erleben einen Reichtum an spanischer, flämischer, maurischer und präkolumbianischer Architektur. Sie besichtigen die Kirche San Francisco, das älteste Gotteshaus Südamerikas, den Platz der Unabhängigkeit mit dem Regierungspalast und der Kathedrale aus dem 16. Jhd. sowie LA COMPANIA. Zum Abschluss des Tages fahren Sie zum Panecillo-Hügel im Süden der Stadt Quito und können dort den herrlichen Ausblick über die ganz Stadt genießen.

03. Tag: Quito – Otavalo – Cotacachi – Otavalo

Nach dem Frühstück fahren Sie auf der berühmten Panamericana in Richtung Norden durch eine vielseitige, weithin überschaubare Andenlandschaft. Ehe Sie das Kerngebiet der Provinz Imbabura erreichen, können Sie mit etwas Glück einen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Vulkans Cayambe (5.790 m) werfen. Der Äquator führt direkt durch diesen Gletscher und somit ist er weltweit der höchste Punkt auf dieser äquatorialen Linie. Zunächst halten Sie im Örtchen Calderon, das bekannt für seine Brotfiguren ist. Sie besuchen hier den Markt und lernen auch die Herstellung der Brotfiguren kennen. Dann erreichen Sie gegen Mittag Ihr Hauptziel des heutigen Tages – Otavalo, wo sich u. a. einer der bekanntesten Märkte Südamerikas befindet, auf dem von den Otavalo-Indios eine schier unübersehbare Fülle an meist Handgewebten angeboten wird. Am Nachmittag besuchen Sie den Lederwarenort Cotacachi, der neben den Lederwaren durchaus mehr zu bieten hat, denn eine nahezu basisdemokratisch gesteuerte Haushaltsführung und eine von Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gecoachte Stadtverwaltung haben dazu beigetragen, dass Cotacachi nicht nur eine der geringsten Analphabetenraten Ecuadors aufzuweisen hat, sondern zudem eine beachtliche, auch touristisch relevante Infrastruktur aufbauen konnte. Sie lernen dieses kommunalpolitische Vorzeigestädtchen auf einem Stadtrundgang kennen und besuchen u. a. das Haus der Kulturen, welches die indigene und koloniale Geschichte der Stadt wiedergibt und sehr interessante Einblicke in die kulturelle Vielgestaltigkeit dieser Region. Danach besichtigen Sie den Kratersee Cuicoha (Meerschweinchen-See) bevor Sie zurück nach Otavalo kehren und dort Ihr Zimmer in der landestypischen Hacienda "Las Palmeras de Quichinche" beziehen. Abendessen.

 

04. Tag: Otavalo – Cotopaxi – Lasso

Nach dem Frühstück besuchen Sie den farbigsten Markt des Landes, dessen Attraktivität simpel die Käufer/innen aus der Umgebung als Spiegelung vielfältiger indigener Gruppen darstellten. Danach fahren Sie auf der "Avenue der Vulkane", wie Humboldt diesen Abschnitt der Panamericana nannte, in Richtung Süden zum Cotopaxi-Nationalpark, der sich um den zweithöchsten aktiven Vulkan der Erde, den Cotopaxi (5.897 m) erstreckt. Am Nachmittag erreichen Sie den Nationalpark und lernen auf einem Spaziergang nahe des flachen Sees "Laguna de Limpiopungo" in einer Höhe von knapp 4.000m die typische Vegetation des sogenannten "Páramos" mit dem majestätischen Cotopaxi im Hintergrund kennen. Am späten Nachmittag verlassen Sie den Nationalpark.

05. Tag: Lasso – Banos – Patate

Auf heutiger Fahrt lernen Sie die Gegend der westlichen Anden kennen, welche eine der landschaftlich beeindruckendsten Regionen Ecuadors ist. Der Halt im beschaulichen Ort Baños, welcher landschaftlich besonders idyllisch im Pastaza Tal am Fuße des Vulkans Tungurahua liegt und über viele heißen Thermalquellen verfügt, ist ein Beleg dafür. Nach einem kurzen Stadtrundgang genießen Sie den atemberaubenden Wasserfall des tiefgeschnittenen Río Verde in einer Höhe von 1.800 m. Nach diesem Stopp setzen Sie Ihre Fahrt in Richtung Zumbuahua fort, ein kleines farbenfrohes Dorf, das von ca. 40 einheimischen Familien bewohnt wird. Etwa 10 km nördlich liegt die blaugrünschimmernde Kraterlagune von Quilotoa. Dieser See ist einer der schönsten vulkanischen Kaltwasserseen der ecuadorianischen Anden. Von seinem Kraterrand aus kann man in der Ferne verschiedene schneebedeckte Vulkane erblicken.

Quilotoa ist der Name einer Caldera und des darin befindlichen Kratersees, zugleich der westlichste Vulkan in den ecuadorianischen Anden. Hier liegt der höchste Punkt auf 3.914 m Höhe und der Durchmesser der Caldera ist 3 km. Der letzte Ausbruch fand möglicherweise im Jahr 1.280 statt. Seitdem liegt in der Caldera ein bis zu 250 m tiefer Kratersee mit durch Mineralien entstandener grüner Färbung. Am Boden des Sees befinden sich Fumaloren. Sie verlassen am Nachmittag diese beeindruckende Landschaft.

06. Tag: Patate – Chimborazo – Riobamba

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Riobamba um den höchsten Berg des Landes – den Chimborazo, und besuchen unterwegs das gleichnamige Fauna Produktionsreservat, welches in Zusammenarbeit mit den einheimischen Indigen-Gemeinden für die Wiedereinführung der Vicuñas und Llamas ins Leben gerufen worden ist. Am Nachmittag erreichen Sie Riobamba, die Landeshauptstadt der Provinz Chimborazo, welche in der geographischen Mitte von Ecuador liegt und das bedeutendste Agrarzentrum der Ecuadorianischen Anden ist. Hier besuchen Sie die Teppichwebereien in Guano.

07. Tag: Riobamba – Cuenca

Weiterfahrt in den Süden auf der Panamericana entlang. In Alausi besteigen Sie den Zug, um die berühmte" Teufelsnase" runter und wieder hinaufzufahren (Sollte die Zugfahrt aus technischen Gründen nicht möglich sein, wird die gesamte Strecke mit dem Bus befahren). Dort erwartet Sie wieder Ihr Bus und bringt Sie anschließend nach Ingapirca, wo Sie die besterhaltene Inkaruine Ecuadors auf einem grasbewachsenen Hügel in 3.100 m Höhe besuchen und vieles über die einstige Zeremonien-, Wohn-, und Raststätte erfahren werden.

Am Abend erreichen Sie Cuenca, die kolonial-spanisch und kunsthandwerklich geprägte Hauptstadt der Provinz Azuay.

 

08. Tag: Cuenca 

Am Vormittag erleben Sie auf einem Stadtrundgang das koloniale

Cuenca, das vor einigen Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Entdecken Sie die malerische Altstadt von Cuenca mit zahlreichen Häuserzeilen wuchtiger Anwesen aus der Kolonialzeit und Bürgerhäuser im Jugendstil. Dazwischen liegen Arkaden, Patios und Gärten, kopfsteingepflasterte Straßen und Gaslaternen. Sie sehen auch die Todos-Santos-Ruinen, den Blumenmarkt sowie den Hauptplatz mit der alten und der neuen Kathedrale. Danach besuchen Sie eine Panama Hutfabrik. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, um in den engen Pflastersteinsträßchen mit ihren weiß getünchten Häusern und noblen Fassaden umher zu bummeln und die Schönheiten dieser Stadt selbst zu entdecken. Es besteht auch die Möglichkeit die Orchideenzucht von Ecuagenera zu besuchen.

09. Tag: Cuenca – Guayaquil

Sie fahren ins subtropische Küstentiefland nach Guayaquil und werden auf dieser Fahrt deutliche Klimaunterschiede erleben. Sie besuchen den El Cajas Nationalpark mit seiner urwüchsigen Paramo-Landschaft, unzähligen Lagunen und schroffen Felsformationen. Unterwegs besuchen die Kakaoplantage der Kooperative UNOCACE in der Gegend von El Deso. Mittagessen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Guayaquil am Westufer des Río Guayas gelegen.

 

10. Tag: Guayaquil – Deutschland

Auf einer ausführlichen Stadtbesichtigung lernen Sie den umschlagstärksten Handels- und Ausfuhrhafen der südamerikanischen Pazifikküste kennen und sehen u. a. die Plaza Centenario, die Plaza de la Independencia und das La Rotonda-Denkmal, das die beiden Befreier Südamerikas, Simón Bolivar und José de San Martín darstellt. Außerdem besuchen Sie den Cerro Santa Ana mit dem Stadtteil Las Peñas. Mittagessen. Der restliche Tag steht Ihnen bis zum Transfer zum Flughafen am späten Nachmittag zur freien Verfügung. Heimflug nach Deutschland.

 

11. Tag: Deutschland

Ankunft in Deutschland.

 

Ende einer wunderbaren Reise zum Mittelpunkt der Erde.

 

Verlängerungsprogramm:

Wir empfehlen eine Verlängerung auf den Galapagos-Inseln (zum Beispiel als Kreuzfahrt) oder im Amazonas-Tiefland.

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